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Übertragung einer Niederlassungserlaubnis in einen neuen Pass

  • In der Regel wird die Niederlassungserlaubnis beim Übertrag in den neuen Pass als Etikett eingeklebt. Dies gilt auch dann, wenn die Niederlassungserlaubnis als elektronischer Aufenthaltstitel (eAT-Karte) ausgestellt wurde. Neue elektronische Aufenthaltstitel können zurzeit nur in besonderen Ausnahmefällen ausgestellt werden.

  • Übertragungen werden bei den Bürgerämtern oder in der Ausländerbehörde grundsätzlich nur mit Termin vorgenommen.

  • Sie wollen verreisen und es sind kurzfristig keine Termine frei? Sie besitzen noch den alten Pass mit der Niederlassungserlaubnis ? Dann können Sie die Auslandsreise auch ohne Übertragung antreten. Die Wiedereinreise nach Deutschland ist problemlos möglich, wenn Sie den neuen Pass und den alten Pass mitnehmen. Bitte erkundigen Sie sich aber vor der Auslandsreise noch einmal nach den Ein- und Ausreisebedingungen Ihres Reiselandes (zum Beispiel bei einem Reisebüro oder der Auslandsvertretung des Reiselandes).

Voraussetzungen

  • Übertragung in einem Bürgeramt
    Sie können grundsätzlich in jedem Berliner Bürgeramt den Übertrag vornehmen lassen, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
    • Sie besitzen den abgelaufenen Pass.
    • Die Niederlassungserlaubnis (auch: unbefristete Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsberechtigung) wurde durch die Ausländerbehörde Berlin erteilt.
    • Der alte Pass ist nicht länger als sechs Monate ungültig.
    • Sie haben sich nicht länger als sechs Monate durchgehend außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten.
  • Übertragung in der Ausländerbehörde
    Liegt eine der oben genannten Voraussetzungen für die Übertragung durch das Bürgeramt nicht vor (z.B. alter Pass ist nicht mehr vorhanden, die Niederlassungserlaubnis wurde nicht durch die Ausländerbehörde Berlin erteilt), ist für die Übertragung die Ausländerbehörde zuständig.
  • Hauptwohnsitz in Berlin
  • Vorsprache mit Termin
    Übertragungen werden bei den Bürgerämtern oder in der Ausländerbehörde grundsätzlich nur mit Termin vorgenommen.

Erforderliche Unterlagen

  • neuer Pass
  • vollständiger alter Pass mit Niederlassungserlaubnis (auch: unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung)
  • Passverlustanzeige
    Wenn der Pass verloren oder gestohlen wurde, ist eine Passverlustanzeige der Polizei oder der Ausländerbehörde vorzulegen.
  • 1 aktuelles biometrisches Passbild (ab 10. Lebensjahr)
    35mm x 45mm, Frontalaufnahme mit neutralem Gesichtsausdruck und geschlossenem Mund gerade in die Kamera blickend, heller Hintergrund

Gebühren

8,00 bis 60,00 Euro je Aufwand für Volljährige,
5,00 bis 30,00 Euro je Aufwand für Minderjährige

Gebührenfrei bei:
  • Vorlage eines aktuellen Nachweises über den Bezug von Leistungen nach SGB II oder XII oder nach Asylbewerberleistungsgesetz
  • Inhabern einer Niederlassungserlaubnis nach § 23 Abs. 2 oder § 26 Abs. 3 AufenthG

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

Die Übertragung in den neuen Pass erfolgt in der Regel bei Vorsprache.

Zuständige Behörden

Die Dienstleistung kann grundsätzlich bei allen Bürgerämtern in Anspruch genommen werden. In besonderen Konstellationen ist nur die Ausländerbehörde zuständig (siehe unter Voraussetzungen).

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Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten