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Fiktionsbescheinigung am Standort LEA, Friedrich-Krause-Ufer

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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

  • Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen auf unserer Website.

  • Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unsere Bedienung in den letzten Monaten weitgehend auf Online- und Schriftverfahren umstellen. Seit dem 7. September 2020 haben wir wieder für die reguläre Publikumsbedienung geöffnet. Aus Infektionsschutzgründen müssen wir unseren Schwerpunkt allerdings weiterhin auf eine Bedienung nach einer Terminvereinbarung legen.

  • Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie ohne Mund-Nasen-Bedeckung oder bei Krankheitssymptomen aus Gründen des Infektionsschutzes nicht bedienen können.

Öffnungszeiten

Montag
07:00 - 14:00 Uhr
Dienstag
07:00 - 14:00 Uhr
Mittwoch
Nur mit Termin
Donnerstag
09:00 - 17:00 Uhr
Freitag
Nur mit Termin

Hinweis für Terminkunden

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen auf der Website des LEA.

Zahlungsmöglichkeiten

Girocard
Am Standort kann bar und mit girocard (mit PIN) bezahlt werden.

Sonstige Hinweise zum Standort

Fotoautomat und Kopierer (kostenpflichtig) im Kassenbereich (Haus A, 1. Etage) vorhanden.

Fiktionsbescheinigung

Eine Fiktionsbescheinigung wird ausgestellt, wenn über einen beantragten Aufenthaltstitel noch nicht entschieden werden kann, z. B. weil

  • Unterlagen fehlen oder die Ausländerakte nicht vorliegt,
  • ein bestellter elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) vor Ablauf des bisherigen Aufenthaltstitels nicht ausgehändigt werden kann oder
  • der Ausgang eines Strafverfahrens abgewartet werden muss.

Eine Fiktionsbescheinigung kann nur ausgestellt werden, wenn der Aufenthalt zum Zeitpunkt des Antrags auf die Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels noch rechtmäßig ist.

Liegt ein noch gültiger Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis oder nationales Visum für längerfristige Aufenthalte - Kategorie D - ) vor, wird eine Fiktionsbescheinigung nach § 81 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz ausgestellt.
Der Aufenthaltstitel gilt dabei mit allen Nebenbestimmungen (auch hinsichtlich der Verfügungen zur Erwerbstätigkeit) weiter, bis über den Antrag entschieden worden ist. Reisen in das Ausland und die Wiedereinreise in das Bundesgebiet sind mit einer gültigen Fiktionsbescheinigung nach § 81 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz möglich.

Wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller sich rechtmäßig ohne Visum im Bundesgebiet aufhält, weil die Staatsangehörigkeit sie oder ihn dazu berechtigt, wird die Fiktionsbescheinigung nach § 81 Abs. 3 Aufenthaltsgesetz ausgestellt.
Der Aufenthalt im Bundesgebiet ist damit erlaubt, bis über den Antrag entschieden worden ist. Diese Fiktionsbescheinigung berechtigt hingegen nicht zur Wiedereinreise in das Bundesgebiet. Auch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist damit nicht gestattet.

Für Inhaber eines Schengen-Visums für kurzfristige Aufenthalte (Kategorie C) kann keine Fiktionsbescheinigung ausgestellt werden.

Voraussetzungen

  • Rechtmäßiger Aufenthalt mit oder ohne Aufenthaltstitel
    Zum Zeitpunkt des Antrags muss die Antragstellerin oder der Antragsteller entweder

    • einen gültigen Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis oder nationales Visum für längerfristige Aufenthalte - Kategorie D - ) besitzen oder

    • sich rechtmäßig ohne Visum im Bundesgebiet aufhalten dürfen, weil die Staatsangehörigkeit sie oder ihn dazu berechtigt.

    Für Inhaber eines Schengen-Visums für kurzfristige Aufenthalte (Kategorie C) kann keine Fiktionsbescheinigung ausgestellt werden.
  • Antrag auf Aufenthaltstitel
    Eine Fiktionsbescheinigung wird nur dann ausgestellt, wenn die Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels beantragt wird und bei Vorsprache noch nicht über den Antrag entschieden werden kann. Es muss deshalb ein Antrag auf einen Aufenthaltstitel vorliegen, damit eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt werden kann.
  • Hauptwohnsitz in Berlin
  • Persönliche Vorsprache ist erforderlich

Erforderliche Unterlagen

  • Gültiger Pass oder Passersatz
    Eine Fiktionsbescheinigung gilt immer nur in Verbindung mit einem gültigen Pass oder Passersatz.
  • Bisheriger Aufenthaltstitel
    Soweit vorhanden, ist der bisherige Aufenthaltstitel mitzubringen, z.B. der elektronische Aufenthaltstitel (eAT).
  • Nachweis über den Hauptwohnsitz in Berlin
    • Bescheinigung über die Anmeldung der Wohnung (Meldebestätigung) oder
    • Mietvertrag und Einzugsbestätigung des Vermieters
    Mehr zum Thema im Abschnitt „Weiterführende Informationen“

Gebühren

  • Für Erwachsene: 13,00 Euro
  • Für Minderjährige: 6,50 Euro
Gebührenfrei für
  • Türkische Staatsangehörige
  • Asylberechtigte
  • Ausländer, die im Bundesgebiet die Rechtsstellung ausländischer Flüchtlinge oder subsidiär Schutzberechtigter genießen
  • Resettlement-Flüchtlinge im Sinne von § 23 Abs. 4 S. 1 AufenthG
  • Ausländer, die für ihren Aufenthalt ein Stipendium aus öffentlichen Mitteln erhalten
oder bei
  • Vorlage eines aktuellen Nachweises über den Bezug von Leistungen nach SGB II oder XII oder nach Asylbewerberleistungsgesetz

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

Die Fiktionsbescheinigung wird bei Vorsprache ausgestellt.