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Elterngeld beantragen am Standort Jugendamt - Kindschaftsrechtliche Beratung und Vertretung

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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

Schrittweise Öffnung des Jugendamtes: persönliche Vorsprache nach Terminvereinbarung möglich

Die Dienstleistungen des Jugendamtes Lichtenberg können ab 4. Mai 2020 wieder im Rahmen eines persönlichen Termins erledigt werden.

Eine persönliche Vorsprache ist ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Es wird jedoch weiterhin empfohlen, Anliegen nach Möglichkeit auf telefonischem, schriftlichem bzw. elektronischem Weg zu übermitteln. Die offenen Sprechzeiten werden nach wie vor nicht angeboten.

Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaft in Unterhaltsfragen, Beurkundungen sowie die Erteilung von Bescheinigungen für das alleinige Sorgerecht (Negativbescheinigung) sind nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für Terminabsprachen nutzen Sie bitte die Telefonnummern:

(030) 90296-4028 für Beurkundungen und Beistandschaften,
(030) 90296-7011 für Unterhaltsvorschuss,
(030) 90296-5386 für Elterngeld
sowie ggf. die Ihnen schon bekannten Rufnummern der jeweiligen Bearbeiter:innen.

Das Familienbüro ist weiterhin für Auskünfte und Unterstützung auf telefonischem und elektronischem Weg für Sie da. Wenn Sie persönlich kommen möchten, rufen Sie bitte vorher an und vereinbaren Sie einen Termin (Telefon: (030) 90296-7080).

Der Bereitschaftsdienst für Krisenfälle ist weiterhin montags bis freitags 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar unter (030) 90296-55555.

Weitere wichtige Telefonnummern sowie weitere Informationen und Tipps sind auf der Internetseite des Jugendamtes zu finden.

Öffnungszeiten

Montag
keine
Dienstag
09:00-12:00 Uhr
Mittwoch
keine
Donnerstag
15:00-19:00 Uhr
Freitag
keine

Zahlungsmöglichkeiten

Eine Bezahlung ist vor Ort nicht möglich.

Sonstige Hinweise zum Standort

  • Anträge auf Unterhaltsvorschuss sind persönlich abzugeben.

Elterngeld beantragen

Elterngeld soll Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu betreuen und zu erziehen. Das Elterngeld ersetzt einen Teil ihres Einkommens. Basiselterngeld kann nur in den ersten 14 Lebensmonaten des Kindes bezogen werden. Der Anspruch besteht für 12 Lebensmonate des Kindes. Soweit sich bei mindestens einem Elternteil das Erwerbseinkommen nach der Geburt mindert, können zwei zusätzliche Basiselterngeldmonate genutzt werden. Ein Elternteil muss mindestens zwei Monate und kann höchstens zwölf Monate Basiselterngeld in Anspruch nehmen.
Es beträgt zwischen 300 Euro und 1800 Euro, je nach dem bisherigen Einkommen. Auf andere Sozialleistungen kann es angerechnet werden, zum Beispiel auf Arbeitslosengeld II ("Hartz IV"), Grundsicherung oder Kinderzuschlag.

Für Eltern, deren Kinder ab 1. Juli 2015 geboren sind, wurde die Möglichkeit geschaffen, zwischen dem Bezug von Basiselterngeld und dem Bezug von Elterngeld Plus zu wählen und auch beides kombinieren zu können. Eltern haben dadurch die Möglichkeit, länger als bisher Elterngeld in Anspruch zu nehmen.

In Elterngeld Plus-Monaten wird höchstens die Hälfte des zustehenden Basiselterngeldes ausgezahlt. Durch die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus-Monaten kann der Bezugszeitraum des Elterngeldes über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus verlängert werden. Elterngeld kann frühestens ab Geburt beantragt und rückwirkend höchstens für drei Lebensmonate vor der Antragstellung gezahlt werden. Wenn Eltern sich entscheiden, in vier aufeinander folgenden Lebensmonaten ihres Kindes gleichzeitig jeweils 25 bis 30 Wochenstunden erwerbstätig zu sein, gibt es einen zusätzlichen Partnerschaftsbonus. Die Eltern haben dann für diese Monate beide Anspruch auf jeweils weitere vier Monatsbeträge Elterngeld Plus.

Voraussetzungen

  • Eigenes Kind
    Sie sind Mutter oder Vater des Kindes. Es kann ihr leibliches, Ihr Stiefkind, Adoptivkind oder ein Kind sein, das Sie adoptieren wollen. Verwandte zweiten oder dritten Grades können Elterngeld bekommen, wenn sie das Kind betreuen, weil die Eltern aufgrund schwerer Krankheit, Schwerbehinderung oder Tod nicht können.
  • Betreuung des Kindes
    Sie betreuen und erziehen Ihr Kind selbst.
  • Keine Erwerbstätigkeit oder keine volle Erwerbstätigkeit
    Sie arbeiten höchstens 30 Stunden pro Woche.
  • Gemeinsamer Haushalt mit dem Kind
    Sie leben mit Ihrem Kind in einem gemeinsamen Haushalt.
  • Wohnsitz in Berlin
    Sie wohnen in Berlin und sind hier gemeldet.
  • Einkommen im letzten Jahr: höchstens 250.000 € je Elternteil
    Ihr zu versteuerndes Einkommen im Jahr vor der Geburt Ihres Kindes war nicht mehr als 500.000 € von beiden Elternteilen zusammen, wenn beide im selben Haushalt leben. Für Einkünfte, die im Ausland erzielt wurden, gelten besondere Regelungen.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular
    siehe Abschnitt "Formulare";
    Mit dem Online-Antragsassistenten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (ElterngeldDigital) können Sie Ihren Elterngeld-Antrag online ausfüllen.
  • Ausweis-Dokumente
    Personalausweise oder Reisepässe inklusive letzter Meldebescheinigung jedes Elternteils
  • Geburtsurkunde zur Beantragung von Elterngeld
    im Original
  • Erklärung zum bisherigen Einkommen der Eltern
    Eine Erklärung je Elternteil; siehe Abschnitt "Formulare"
  • Nachweise über das bisherige Einkommen der Eltern
    bei nichtselbständigen Elternteilen:
    Nachweise über das Einkommen 12 Monate vor der Geburt des Kindes, bei Müttern mit Mutterschaftsgeld vor Beginn des Mutterschutzes: Gehaltsnachweise der letzten zwölf Monate vor Beginn des Mutterschutzes
    bei selbständiger Arbeit und Mischeinkünften:
    letzter Einkommensteuerbescheid (Kalenderjahr vor der Geburt), sofern dieser noch nicht vorliegt, Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder entsprechende Glaubhaftmachung des Einkommens
  • Bescheinigung der Krankenkasse über Mutterschaftsgeld
    Bescheinigung, ob Mutterschaftsgeld bezogen wurde und falls ja, in welcher Höhe
  • Bescheinigung Ihres Arbeitgebers über dessen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld
    Falls Sie Mutterschaftsgeld erhalten und nicht selbständig arbeiten: Vorlage der Gehaltsnachweise während der Schutzfrist.
    Bei Beamtinnen: Bescheinigung über die Dienstbezüge während des Mutterschutzes und die Dauer der Mutterschutzfrist.
  • Bei nichtselbstständiger Arbeit:
    Vereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber über die Elternzeit
  • Falls Sie während Ihrer Elternzeit arbeiten:
    Bestätigung über Ihre Arbeitszeit und das voraussichtliche Einkommen.
    Bei nichtselbständiger Arbeit bestätigt Ihr Arbeitgeber Ihre Arbeitszeit.
    Bei selbständiger Arbeit geben Sie eine eigene Erklärung über Ihre Arbeitszeit und das voraussichtliche Einkommen ab.
    In beiden Fällen muss die Bestätigung den ganzen Zeitraum abdecken, in dem Sie Elterngeld beziehen.
  • Bei ausländischen Antragstellerinnen oder Antragstellern:
    Melde-Bescheinigung, Aufenthaltstitel

Gebühren

keine

Hinweise zur Zuständigkeit

Elterngeldstelle des Jugendamts Ihres Wohnbezirks