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Kriegsopferfürsorge

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger oder deren Hinterbliebene (Witwen/Witwer, Waisen, Eltern) haben direkt oder indirekt Opfer für die Allgemeinheit erbracht und dadurch eine gesundheitliche Schädigung erlitten. Auf der Grundlage des Bundesversorgungsgesetzes (BVG) und den Nebengesetzen können sie von der
Hauptfürsorgestelle Berlin verschiedene Leistungen - wie eine angemessene wirtschaftliche Versorgung und
Leistungen zur Erhaltung, Besserung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit - erhalten.
Wer kann Leistungen erhalten ?

  • Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene
  • Beschädigte und Hinterbliebene mit Versorgungsanspruch,
insbesondere nach dem:
  • Opferentschädigungsgesetz (OEG) für Opfer von Gewalttaten
  • Infektionsschutzgesetz (IfSG) für Impfgeschädigte
  • Soldatenversorgungsgesetz (SVG) für Wehrdienstbeschädigte
  • Zivildienstgesetz (ZDG) für Zivildienstbeschädigte
  • Häftlingshilfegesetz (HHG) für Haftgeschädigte
  • Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG) für Opfer von SED – Unrecht
  • Verwaltungsrechtliches Rehabilitierungsgesetz (VwRehaG) für Opfer von SED - Unrecht

Beschädigte können auch Leistungen für ihre überwiegend unterhaltenen Familienangehörigen erhalten, soweit diese ihren Bedarf nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen decken können.

Voraussetzungen

  • Anerkennung eines Versorgungsanspruches durch das Versorgungsamt
  • Bedürftigkeit
  • Antrag

Erforderliche Unterlagen

  • Keine Unterlagen benötigt.

Gebühren

Gebührenfrei

Zuständige Behörden

Die Dienstleistung kann nur im Versorgungsamt Berlin in Anspruch genommen werden.

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSO)

Zu konkreten Standortinformationen gelangen Sie zurzeit nur über die Homepage der Behörde: Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSO)