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Grunderwerbsteuer - Festsetzung

Grunderwerbsteuer wird ausgelöst durch Erwerbsvorgänge

  • von unbebauten oder bebauten Grundstücken im Sinne des bürgerlichen Rechts,
  • von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden (u. a. Ferien-/Wochenendhäuser/Wohnlauben auf Pachtgelände)
  • und von grundstücksgleichen Rechten wie Sondernutzungsrechten (u. a. Eigentumswohnungen, Gewerbeeinheiten) und Erbbaurechten.
Erwerbsvorgänge
Erwerbsvorgänge sind u. a. der Grundstückskauf, der Grundstückstausch, das Meistgebot, die Abtretung von Rechten eines Übereignungsanspruchs, der Erwerb der Verwertungsbefugnis, der mindestens 95%ige Wechsel im Personenstand einer Gesellschaft sowie die Anteilsvereinigung und die Übertragung/Veräußerung bereits vereinigter Anteile an einer Gesellschaft.

Wie hoch ist diese Steuer?
  • Der Steuersatz für die Grunderwerbsteuer für Rechtsvorgänge, die sich auf im Land Berlin belegene Grundstücke beziehen, beträgt 6 Prozent der Gegenleistung (u. a. Kaufpreis, Übernahme von Belastungen, Gewährung von Wohn-/ Nutzungsrechten).
  • Der Steuersatz ist auf Rechtsvorgänge anzuwenden, die ab dem 01. Januar 2014 verwirklicht werden. Weitere Steuersätze finden Sie im FAQ zur Grunderwerbssteuer unter "Weiterführende Informationen".

Voraussetzungen

  • Rechtsträgerwechsel bei Grundstücken
    Betrifft Erwerbsvorgänge über im Land Berlin belegene Grundstücke.

Erforderliche Unterlagen

  • Grundstückskaufvertrag
  • Ggf. andere Rechtsgeschäfte, die Rechtsträgerwechsel an Grundstücken auslösen

Gebühren

  • keine
  • Kosten entstehen z. B. bei verspäteter Zahlung bzw. Nichtzahlung (Verspätungs- oder Säumniszuschläge).

Zuständige Behörden

Zentral zuständig für Erwerbsvorgänge, die sich auf im Land Berlin belegene
Grundstücke beziehen, ist grundsätzlich das Finanzamt Spandau.