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Ausfuhrkennzeichen beantragen für eingeführte Gebrauchtfahrzeuge aus dem Ausland

Wer sein Fahrzeug in das Ausland zum dortigen Verbleib überführt, benötigt ein Ausfuhrkennzeichen.

Die Fahrzeuge sind vor der Zuteilung des Ausfuhrkennzeichens bei der Zulassungsbehörde vorzuführen.

Eine vorherige Außerbetriebsetzung ist nicht mehr erforderlich. Bei zugelassenen Fahrzeugen sind jedoch die bisherigen Kennzeichenschilder vorzulegen.

Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer (15 Tage bis 1 Jahr - in Abhängigkeit von Versicherungsvertrag und Einzelfallentscheidung der Behörde) darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Beachten Sie bitte, dass zusätzlich zu Verwaltungsgebühren weitere Kosten für die Kennzeichenschilder entstehen.

Es wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass bei Antragstellern ohne Wohnsitz in Deutschland die Daten eines Empfangsbevollmächtigten mit Wohnsitz in Berlin oder Wohnsitz in Deutschland und Aufenthaltsort in Berlin nachzuweisen und zu erfassen sind.

Voraussetzungen

  • COC-Bescheinigung - Eintragung für Deutschland
    Bitte achten Sie darauf, dass in Ziffer 47 der COC-Bescheinigung eine Eintragung für Deutschland vorhanden ist (Schadstoffklasse/Emissionsschlüssel).
  • Vorführung des Fahrzeugs
    gemäß § 6 Abs. 8 FZV
  • Unterlagen im Original
    Bitte bringen Sie alle Unterlagen grundsätzlich im Original mit.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag auf Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens (ausgefüllt)
    (unter "Formulare")
  • gültiges Personaldokument
  • ggf. formlose Vollmacht, einschließlich Personaldokument des Vollmachtgebers und des Bevollmächtigten
    es sei denn, es handelt sich um eine notariell errichtete Vollmacht
  • COC-Bescheinigung - Eintragung für Deutschland
    Bitte achten Sie darauf, dass in Ziffer 47 der COC-Bescheinigung eine Eintragung für Deutschland vorhanden ist (Schadstoffklasse/Emissionsschlüssel).
  • ausländische Fahrzeugpapiere
    Sobald das Fahrzeug nicht eindeutig identifizierbar ist, d.h. technische Daten fehlen, ist ein Vollgutachten gem. § 21 StVZO mit einem technischen Datenblatt einer Prüfstelle erforderlich.
  • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung
    gem. § 29 StVZO (HU-Prüfbericht)
  • Versicherungsbestätigung für Ausfuhrkennzeichen
  • Auszug aus dem Handelsregister und Gewerbeanmeldung im Original oder beglaubigter Kopie, sowie Personaldokumente der/des Vertretungsberechtigten
    (bei Firmen)
  • Auszug aus dem Vereinsregister im Original oder beglaubigter Kopie, sowie Personaldokumente der/des Vertretungsberechtigten
    (bei Vereinen)
  • Mitteilung für Umsatzeuerzwecke über den innergemeinschaftlichen Erwerb eines neuen Kraftfahrzeugs
    (unter "Formulare")
    (bei EU-Importen)
    Die Mitteilung ist beizubringen für Fahrzeuge
    • die nicht älter als sechs Monate sind
    • oder bisher weniger als 6000 km gefahren sind (Gesamt-Laufleistung).
  • Zollunbedenklichkeitsbescheinigung
    (bei Einfuhr aus einem nicht beteiligten EU-Mitgliedstaat)
  • SEPA-Lastschriftmandat oder Bescheinigung über die Entrichtung der Kfz-Steuer
    Ab 01.03.2014 kann ein SEPA-Lastschriftmandat für die Erhebung der Kfz-Steuer erteilt werden. Sofern Barzahlungen erwünscht sind, können diese nur noch beim Zollamt Marzahn erfolgen.
  • ausländische Kennzeichen bei zugelassenen Fahrzeugen (sofern vorhanden)

Gebühren

32,00 Euro bis 35,90 Euro je Aufwand

Zuständige Behörden

  • Die Bearbeitung erfolgt ausschließlich bei der Kraftfahrzeugzulassungsbehörde in Berlin-Lichtenberg.
  • Einen Termin bei der KFZ-Zulassungsbehörde können Sie über das Kontaktformular vereinbaren.

Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO)