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Opfer - Unterstützung für Opfer von Gewalttaten nach dem Sozialen Entschädigungsrecht am Standort LAGeSo - Soziales Entschädigungsrecht – Versorgung und Fürsorge

Stadtplan Berlin.de
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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

Corona – Wichtige Information zum Aufenthalt im Kundencenter
Der Senat hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.
Für den Aufenthalt im Kundencenter wurden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Sie erreichen das Kundencenter ausschließlich über den Eingang Sächsische Straße 28.
  • Der Einlass ist frühestens 5 Minuten vor dem Einladungstermin möglich.
  • Zeigen Sie den Nachweis der Terminvereinbarung vor (z.B. Einladungsschreiben mit Vorgangsnummer).
  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ein.
  • Respektieren Sie die Abstandsmarkierungen.
  • Achten Sie auf das Aufrufsystem! Sie werden mit Ihrer Vorgangsnummer aufgerufen.
  • Informationsmaterialien erhalten Sie ausschließlich im Beratungsraum.
Auch im Beratungsraum sind die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu beachten!
Vielen Dank!

Öffnungszeiten

Keine Informationen verfügbar.

Hinweise zu geänderten Öffnungszeiten

Zum Schutz der allgemeinen Gesundheit bleibt der Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts bis auf Weiteres geschlossen.

Zahlungsmöglichkeiten

Eine Bezahlung ist vor Ort nicht möglich.

Opfer - Unterstützung für Opfer von Gewalttaten nach dem Sozialen Entschädigungsrecht

Wer Opfer einer Gewalttat geworden ist und gesundheitliche Schäden davongetragen hat, kann Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) beantragen. Als Soforthilfe können sich Betroffene an eine der drei Traumaambulanzen wenden, wo sie psychologische Unterstützung finden. Die Inanspruchnahme der Traumaambulanzen ist nicht an die Bewilligung des Antrages gebunden.

Folgende Leistungen sind gesetzlich vorgesehen:

  • Leistungen für Heilbehandlung (medizinische Rehabilitation, Übernahme der Kosten für einen stationären Aufenthalt, orthopädische Hilfsmittel, Kuren, Zahnersatz)
  • Rentenzahlungen je nach Schwere des durch die Gewalttat verursachten Gesundheitsschadens
  • Hinterbliebenenversorgung (Witwen-, Witwer-, Waisen- und Elternrente)
  • Bestattungs- und Sterbegeld

Kann der bisherige Beruf als Folge der Gewalttat nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausgeübt werden, können

  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. Umschulung)
  • Leistungen zum Ausgleich der wirtschaftlichen Folgen (z.B. Berufsschadensausgleich)
gewährt werden.

Voraussetzungen

  • Sie sind Opfer eines vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen Angriffs geworden.
  • Sie sind Zeuge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen Angriffs.
  • Sie haben durch diesen Angriff eine gesundheitliche Schädigung erlitten.

Erforderliche Unterlagen

  • Keine Unterlagen benötigt.

Gebühren

keine

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

ca. 295 Tage

Hinweise zur Zuständigkeit

Die Dienstleistung kann nur beim Versorgungsamt in Anspruch genommen werden.