325469
99051001000000
328040

Opfer - Unterstützung für Opfer von Gewalttaten nach dem Sozialen Entschädigungsrecht am Standort LAGeSo - Soziales Entschädigungsrecht – Versorgung und Fürsorge

Stadtplan Berlin.de
 große Karte

Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

Das Referat III B hat den Publikumsverkehr eingestellt.

Für die Rentengruppen und die Hauptfürsorgestelle sowie die Orthopädische Versorgungsstelle wurde ein Notbetrieb eingerichtet, um die Zahlung der Renten und Fürsorgeleistungen sicher zu stellen und eventuelle Notfälle zu bearbeiten.

Es erfolgt keine telefonische Auskunft.
Anträge können weiterhin schriftlich gestellt werden. Dieses kann insbesondere zur Fristwahrung von Bedeutung sein.

Öffnungszeiten

Keine Informationen verfügbar.

Hinweise zu geänderten Öffnungszeiten

Zum Schutz der allgemeinen Gesundheit bleibt der Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts bis auf Weiteres geschlossen.

Zahlungsmöglichkeiten

Eine Bezahlung ist vor Ort nicht möglich.

Opfer - Unterstützung für Opfer von Gewalttaten nach dem Sozialen Entschädigungsrecht

Wer Opfer einer Gewalttat geworden ist und gesundheitliche Schäden davongetragen hat, kann Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) beantragen. Als Soforthilfe können sich Betroffene an eine der drei Traumaambulanzen wenden, wo sie psychologische Unterstützung finden. Die Inanspruchnahme der Traumaambulanzen ist nicht an die Bewilligung des Antrages gebunden.

Folgende Leistungen sind gesetzlich vorgesehen:

  • Leistungen für Heilbehandlung (medizinische Rehabilitation, Übernahme der Kosten für einen stationären Aufenthalt, orthopädische Hilfsmittel, Kuren, Zahnersatz)
  • Rentenzahlungen je nach Schwere des durch die Gewalttat verursachten Gesundheitsschadens
  • Hinterbliebenenversorgung (Witwen-, Witwer-, Waisen- und Elternrente)
  • Bestattungs- und Sterbegeld

Kann der bisherige Beruf als Folge der Gewalttat nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausgeübt werden, können

  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. Umschulung)
  • Leistungen zum Ausgleich der wirtschaftlichen Folgen (z.B. Berufsschadensausgleich)
gewährt werden.

Voraussetzungen

  • Sie sind Opfer einer Gewalttat geworden und haben infolge dessen eine gesundheitliche Schädigung erlitten ODER
  • Sie haben als Tatzeuge einer Gewalttat eine psychische Schädigung erlitten (Schockschaden) ODER
  • Sie haben als naher Angehöriger eines Opfers einer Gewalttat eine psychische Schädigung erlitten (Schockschaden)

Erforderliche Unterlagen

  • Keine Unterlagen benötigt.

Gebühren

keine

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

ca. 295 Tage

Hinweise zur Zuständigkeit

Die Dienstleistung kann nur beim Versorgungsamt in Anspruch genommen werden.