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Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls am Standort Standesamt Reinickendorf - Sterberegister

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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

Aktuelle Hinweise für alle Kundinnen und Kunden des Standesamtes Reinickendorf
Das Bezirksamt hat Einschränkungen für den Dienstbetrieb beschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus sowie der Virus-Mutante zu hemmen, das Gesundheitssystem vor massiven Belastungen zu bewahren und die Menschen zu schützen.

Die Kolleginnen und Kollegen des Standesamtes Reinickendorf von Berlin befinden sich in einem Notbetrieb und bitten Sie deshalb, auf Nachfragen zum Bearbeitungsstand zu verzichten. Etwaige Nachfragen werden nicht beantwortet, um damit keine Bearbeitungskapazitäten zu binden.
Bei dringenden Anfragen nutzen Sie bitte die E-Mail-Adresse standesamt@reinickendorf.berlin.de unter Angabe Ihrer Telefonnummer und haben Sie bitte Verständnis, dass eine Beantwortung nach Priorität –also unter Umständen erst nach einigen Wochen- erfolgt.

h2. Als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung des Corona-Virus sowie der Virus-Mutanten gelten ab 22.01.2021 folgende Einschränkungen:

Eine Bedienung spontan vorsprechender Kundinnen und Kunden erfolgt nicht.
Bereits vereinbarte Termine finden statt.
Durch die Virus-Mutante erforderlich gewordenen neuerlichen Einschränkungen und Vorgaben insbesondere zur Kontaktbeschränkung, sind wir zum Schutz der Bevölkerung gehalten, die Teilnehmerzahl bei den standesamtlichen Eheschließungen anzupassen.:

Eheschließungen finden ab 22.01.2021 ausschließlich mit dem Brautpaar (bei Bedarf mit Dolmetscherin oder Dolmetscher) statt. Weitere Gäste, wozu leider auch gemeinsame Kinder, Eltern, Trauzeuginnen/Trauzeugen und Fotografinnen/Fotografen zählen, erhalten keinen Zutritt in das Rathaus Reinickendorf. Wir bitten Sie, auch auf Gäste vor dem Standesamt zu verzichten, denn auch hier gelten die Kontaktbeschränkungen.
Berücksichtigen Sie dies bitte bei Ihren Planungen und informieren Sie zu erwartende Gäste hierüber im Vorfeld.

Eheschließungen in den Außenstellen des Standesamtes Reinickendorf finden bis auf Weiteres nicht statt.

Die Anzeige von Hausgeburten im Bezirk Reinickendorf sowie die notwendigen persönlichen Vorsprachen zur Erstbeurkundung eines im Vivantes Humboldt-Klinikum geborenen Kindes sind ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Anmeldung zur Eheschließung ist ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Anzeige von Sterbefällen ist für die an dem „Postsortierschrank-Verfahren“ teilnehmenden Bestattungsunternehmen weiterhin über den Postsortierschrank möglich. Alle anderen nutzen bitte ausschließlich den Postweg. Bitte legen Sie jedem Sterbefall 2 rückfrankierte und mit der Anschrift versehene Umschläge bei. Sie erhalten die Bestattungsgenehmigung per Post. Mit der Bestattungsgenehmigung erhalten Sie eine Rechnung, die dann per Überweisung zu begleichen ist. Bitte berücksichtigen Sie bei der Vergabe der Bestattungstermine, die sich dadurch ergebenden längeren Bearbeitungszeiten.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen grundsätzlich den Postweg. Anträge und Unterlagen können auch in den Briefkasten des Rathauses Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin, eingeworfen werden. Schreiben Sie bitte Ihre gesamten Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) auf!

Gegebenenfalls zur Bearbeitung erforderliche Rücksprachen, z.B. Nachreichung notwendiger Unterlagen, erfolgen ausschließlich telefonisch, per Mail oder per Post.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gesundheit!
Ihr Reinickendorfer Standesamtsteam

Öffnungszeiten

Montag
09:00-11:00 Uhr
Dienstag
09:00-11:00 Uhr
Mittwoch
geschlossen
Donnerstag
14:00-16:00 Uhr
Freitag
09:00-11:00 Uhr

Hinweise zur Anschrift des Standorts

Zugang Altbau

Zahlungsmöglichkeiten

Girocard
Am Standort kann bar und mit girocard (mit PIN) bezahlt werden.

Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls

Ein Sterbefall ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person besaß die deutsche Staatsangehörigkeit. Es ist möglich, diesen Sterbefall nachträglich in ein deutsches Sterberegister eintragen zu lassen.
Eine Pflicht hierzu besteht nicht. Grundsätzlich werden ordnungsgemäß ausgestellte Sterbeurkunden aus dem Ausland in Deutschland anerkannt.
Der Eintrag in das deutsche Sterberegister kann jedoch von Vorteil sein. Berechtigte Personen können dann jederzeit vom Standesamt eine deutsche Sterbeurkunde erhalten.

Voraussetzungen

  • a) Die verstorbene Person hat in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte.
  • b) Die verstorbene Person hat nicht in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat.
  • c) Weder a) noch b) trifft zu:
    Zuständig ist das Standesamt I in Berlin
    http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/
  • Der Tod ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person
    • besaß die deutsche Staatsangehörigkeit
    • war asylberechtigt
    • war anerkannter ausländischer Flüchtling
    • war staatenlos
  • Antragsberechtigt sind bei einem Sterbefall
    • die Eltern
    • die Kinder
    • die Ehefrau / der Ehemann
    • die Lebenspartnerin / der Lebenspartner
    • sowie jede andere Person, die ein rechtliches Interesse an der Beurkundung hat.

Erforderliche Unterlagen

  • In jedem Fall im Original:
    • Personalausweis oder Reisepass der Antragstellerin / des Antragstellers
    • Ausländische Sterbeurkunde der verstorbenen Person
    • Geburtsurkunde der verstorbenen Person
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person verheiratet, geschieden oder verwitwet war:
    • Eheurkunde / Heiratsurkunde oder aktuelle Abschrift des Eheregisters
    • rechtskräftiges Scheidungsurteil
    • Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebte, diese durch Beschluss aufgehoben oder durch Tod aufgelöst war:
    • Lebenspartnerschaftsurkunde oder aktuelle Abschrift des Lebenspartnerschaftsregisters
    • rechtskräftiger Aufhebungsbeschluss
    • Sterbeurkunde des Lebenspartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person eingebürgert wurde:
    • Einbürgerungsurkunde oder Staatsangehörigkeitsausweis
  • Zusätzlich, als Nachweis des berechtigten Interesses:
    • Zum Beispiel Erbschein oder Grundbuchauszug
  • Weitere Hinweise:
    Ausländische Urkunden müssen durch eine in Deutschland beeidigte Dolmetscherin oder einen in Deutschland beeidigten Dolmetscher übersetzt werden.
    Für verschiedene Länder ist eine Überbeglaubigung (Apostille oder Legalisation) erforderlich. (http://www.justiz-dolmetscher.de)
    Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Weitere Unterlagen können erforderlich sein. Wir helfen Ihnen gerne weiter (per Telefon, Email oder Fax).
  • Hier geht es zur Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank

Gebühren

  • Antrag auf Nachbeurkundung: 40,00 Euro
  • Antrag auf Nachbeurkundung unter Berücksichtigung ausländischen Rechts: 80,00 Euro
  • Sterbeurkunde deutsch: 12,00 Euro
  • Sterbeurkunde mehrsprachig / international: 12,00 Euro
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister: 12,00 Euro
  • Jede weitere Urkunde derselben Art bei gleichzeitiger Ausstellung: 6,00 Euro

Hinweise zur Zuständigkeit

Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte. Hatte die verstorbene Person nicht in Deutschland gelebt, ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat. Gibt es keinen Wohnsitz in Deutschland, ist das Standesamt I in Berlin zuständig.
http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/