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Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls am Standort Standesamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin - Sterbebuch

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Öffnungszeiten

Montag
08:30-12:00 Uhr
Dienstag
08:30-12:00 Uhr
Mittwoch
Geschlossen!
Donnerstag
14:00-18:00 Uhr
Freitag
08:30-12:00 Uhr

Hinweise zu geänderten Öffnungszeiten

Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

Mit der Lockerung der pandemiebedingten Einschränkungen erfolgt auch in den Ämtern für Bürgerdienste eine schrittweise Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter pandemiegerechten Bedingungen.

Das Standesamt bietet zunächst keine offene Sprechstunde - ist aber für Sie auf anderen Kommunikationswegen erreichbar.

Telefonische Beratungen sind möglich unter folgenden
HOTLINE-Nummern oder E-Mail-Anschriften

Geburtenbuch@charlottenburg-wilmersdorf.de : 9029 – 12354
Heiratsbuch@charlottenburg-wilmersdorf.de : 9029 – 12249
Familienbuch@charlottenburg-wilmersdorf.de : 9029 – 13640
Urkundenstelle@charlottenburg-wilmersdorf.de : 9029 – 13388
Sterbebuch@charlottenburg-wilmersdorf.de : 9029 – 13642

Ein Hausbriefkasten steht am Standort Alt-Lietzow 28 zum Einwurf in der Zeit Montag – Mittwoch und Freitag 07:00 – 13:00 Uhr und Donnerstag 12:00 – 18:00 Uhr bereit.

Urkundenbestellungen können über das online-Portal www.berlin.de/standesamt getätigt werden. Alternativ füllen Sie bitte das im Eingangsbereich am Standort Alt-Lietzow 28 bereitgelegte Formular aus und werfen es in den Hausbriefkasten.

E-Mail-Anfragen senden Sie gern auch zentral an
standesamt@charlottenburg-wilmersdorf.de

Wir danken für Ihr Verständnis!
Standesamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

Zahlungsmöglichkeiten

Girocard
Am Standort kann bar und mit girocard (mit PIN) bezahlt werden.

Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls

Ein Sterbefall ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person besaß die deutsche Staatsangehörigkeit. Es ist möglich, diesen Sterbefall nachträglich in ein deutsches Sterberegister eintragen zu lassen.
Eine Pflicht hierzu besteht nicht. Grundsätzlich werden ordnungsgemäß ausgestellte Sterbeurkunden aus dem Ausland in Deutschland anerkannt.
Der Eintrag in das deutsche Sterberegister kann jedoch von Vorteil sein. Berechtigte Personen können dann jederzeit vom Standesamt eine deutsche Sterbeurkunde erhalten.

Voraussetzungen

  • a) Die verstorbene Person hat in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte.
  • b) Die verstorbene Person hat nicht in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat.
  • c) Weder a) noch b) trifft zu:
    Zuständig ist das Standesamt I in Berlin
    http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/
  • Der Tod ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person
    • besaß die deutsche Staatsangehörigkeit
    • war asylberechtigt
    • war anerkannter ausländischer Flüchtling
    • war staatenlos
  • Antragsberechtigt sind bei einem Sterbefall
    • die Eltern
    • die Kinder
    • die Ehefrau / der Ehemann
    • die Lebenspartnerin / der Lebenspartner
    • sowie jede andere Person, die ein rechtliches Interesse an der Beurkundung hat.

Erforderliche Unterlagen

  • In jedem Fall im Original:
    • Personalausweis oder Reisepass der Antragstellerin / des Antragstellers
    • Ausländische Sterbeurkunde der verstorbenen Person
    • Geburtsurkunde der verstorbenen Person
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person verheiratet, geschieden oder verwitwet war:
    • Eheurkunde / Heiratsurkunde oder aktuelle Abschrift des Eheregisters
    • rechtskräftiges Scheidungsurteil
    • Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebte, diese durch Beschluss aufgehoben oder durch Tod aufgelöst war:
    • Lebenspartnerschaftsurkunde oder aktuelle Abschrift des Lebenspartnerschaftsregisters
    • rechtskräftiger Aufhebungsbeschluss
    • Sterbeurkunde des Lebenspartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person eingebürgert wurde:
    • Einbürgerungsurkunde oder Staatsangehörigkeitsausweis
  • Zusätzlich, als Nachweis des berechtigten Interesses:
    • Zum Beispiel Erbschein oder Grundbuchauszug
  • Weitere Hinweise:
    Ausländische Urkunden müssen durch eine in Deutschland beeidigte Dolmetscherin oder einen in Deutschland beeidigten Dolmetscher übersetzt werden.
    Für verschiedene Länder ist eine Überbeglaubigung (Apostille oder Legalisation) erforderlich. (http://www.justiz-dolmetscher.de)
    Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Weitere Unterlagen können erforderlich sein. Wir helfen Ihnen gerne weiter (per Telefon, Email oder Fax).
  • Hier geht es zur Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank

Gebühren

  • Antrag auf Nachbeurkundung: 40,00 Euro
  • Antrag auf Nachbeurkundung unter Berücksichtigung ausländischen Rechts: 80,00 Euro
  • Sterbeurkunde deutsch: 12,00 Euro
  • Sterbeurkunde mehrsprachig / international: 12,00 Euro
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister: 12,00 Euro
  • Jede weitere Urkunde derselben Art bei gleichzeitiger Ausstellung: 6,00 Euro

Hinweise zur Zuständigkeit

Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte. Hatte die verstorbene Person nicht in Deutschland gelebt, ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat. Gibt es keinen Wohnsitz in Deutschland, ist das Standesamt I in Berlin zuständig.
http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/