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Internetbasierte Außerbetriebsetzung

Mit der Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung wird die internetbasierte Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges als 1. Schritt einer internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz) ermöglicht. Fahrzeughalter können unter Nutzung der ab dem 01.01.2015 bei Zulassung eines Fahrzeuges verwendeten neuen Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen mit einem jeweils verdeckten Sicherheitscode über ein zentrales Portal, betrieben durch das Kraftfahrt-Bundesamt, den Antrag auf Außerbetriebsetzung, ohne persönliches Erscheinen bei der Zulassungsbehörde, stellen.

Voraussetzungen

  • Fahrzeuge, die ab dem 01.01.2015 neu- bzw. wiederzugelassen werden, haben neue Stempelplaketten und eine Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) mit verdecktem Sicherheitscode
    • Sicherheitscode auf der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) freilegen (darunter wird ein Sicherheitscode sichtbar),
    • Verdeckung der Siegelplakette(n) des / der Kennzeichen(s) abziehen (darunter wird jeweils ein Sicherheitscode sichtbar),
    • Sicherheitscode abschreiben oder als QR-Code einscannen,
    • Identität mittels des neuen Personalausweises (nPA) auf der zentralen Webseite des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) vornehmen,
    • Eingabe des Fahrzeugkennzeichens, Eingabe des / der Sicherheitscode(s) auf dem Formular des Portals,
    • Bezahlung der Gebühr mittels ePayment-System

Erforderliche Unterlagen

  • Siehe Voraussetzungen

Gebühren

6,20 Euro

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

Nach Eingang des elektronischen Antrags auf Außerbetriebsetzung erfolgt eine unverzügliche Bearbeitung in der KFZ-Zulassungsbehörde. Sie erhalten nach einigen Tagen eine Bestätigung (schriftlich oder per E-Mail), dass die Außerbetriebsetzung vorgenommen wurde.

Zuständige Behörden

Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten