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Aufenthaltserlaubnis bei einem Recht auf Wiederkehr am Standort Ausländerbehörde Berlin, Standort Friedrich-Krause-Ufer

Stadtplan Berlin.de
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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

  • Am Standort Friedrich-Krause-Ufer werden die untenstehenden Dienstleistungen erbracht.

  • Für andere Anliegen (insbesondere für die Blaue Karte EU, Studierende, Wissenschaftler, Auszubildende, Au-Pairs, Teilnehmer an Working-Holiday-Programmen, Verlängerung von Schengen-Visa) ist ab dem 04.07.2016 der andere Standort der Ausländerbehörde in der Keplerstraße 2 in Berlin-Charlottenburg zuständig.

Öffnungszeiten

Montag
07:00 Uhr - 14:00 Uhr
Dienstag
07:00 Uhr - 14:00 Uhr
Mittwoch
Nur mit Termin
Donnerstag
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Freitag
geschlossen

Zahlungsmöglichkeiten

Girocard
Am Standort kann bar und mit girocard (mit PIN) bezahlt werden.

Sonstige Hinweise zum Standort

Fotoautomat und Kopierer (kostenpflichtig) im Kassenbereich (Haus A, 1. Etage) vorhanden.

Aufenthaltserlaubnis bei einem Recht auf Wiederkehr

Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bei einem Recht auf Wiederkehr.

Dieses Recht kann aufgrund eines langjährigen, rechtmäßigen Aufenthalts im Bundesgebiet als Minderjähriger bzw. Minderjährige bestehen.

Der Antrag auf Aufenthaltserlaubnis ist nach Vollendung des 15. Lebensjahres und vor Vollendung des 21. Lebensjahres sowie vor Ablauf von fünf Jahren seit der Ausreise aus dem Bundesgebiet zu stellen.

Erleichterte Voraussetzungen gelten für Ausländer, die mit Gewalt oder Drohung zur Eheschließung genötigt und von der Rückkehr nach Deutschland abgehalten worden sind.

Voraussetzungen

  • Zeitpunkt des Antrags
    Der Antrag auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis muss nach Vollendung des 15. und vor Vollendung des 21. Lebensjahres sowie vor Ablauf von fünf Jahren seit der Ausreise gestellt werden.
    Bei einer besonderen Härte kann hiervon abgesehen werden.
  • Acht Jahre rechtmäßiger Aufenthalt
    Vor der Ausreise muss sich der Ausländer bzw. die Ausländerin für mindestens acht Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben.
    Davon kann abgesehen werden, wenn im Bundesgebiet ein anerkannter Schulabschluss erworben wurde oder bei einer besonderen Härte.
  • Sechs Jahre Schulbesuch
    Vor der Ausreise muss der Ausländer bzw. die Ausländerin mindestens sechs Jahre lang eine Schule im Bundesgebiet besucht haben.
    Zur Vermeidung einer besonderen Härte kann hiervon abgesehen werden.
  • Gesicherter Lebensunterhalt
    Der Lebensunterhalt muss entweder aus eigener Erwerbstätigkeit gesichert werden oder durch eine Unterhaltsverpflichtung, die für mindestens fünf Jahre von einer anderen Person übernommen wird.
  • Erleichterte Voraussetzungen für Opfer von Zwangsverheiratungen
    Für Opfer von Zwangsverheiratungen, die von der Rückkehr nach Deutschland abgehalten wurden, gelten erleichterte Voraussetzungen. Die Umstände der Zwangsverheiratung und des erzwungenen Auslandsaufenthalts müssen glaubhaft dargelegt werden können.
    Der Antrag muss in solchen Fällen innerhalb von drei Monaten nach Wegfall der Zwangslage, spätestens jedoch fünf Jahre nach der Ausreise aus dem Bundesgebiet gestellt werden.
    Zudem muss gewährleistet erscheinen, dass der oder die Betroffene sich aufgrund der bisherigen Ausbildung und Lebensverhältnisse in die hiesigen Lebensverhältnisse einfügen kann.
  • Hauptwohnsitz in Berlin
  • Persönliche Vorsprache ist erforderlich
    Die Vorsprache sollte möglichst mit Termin erfolgen.

Erforderliche Unterlagen

  • Gültiger Pass oder Passersatz
  • 1 aktuelles biometrisches Foto
    35mm x 45mm, Frontalaufnahme mit neutralem Gesichtsausdruck und geschlossenem Mund gerade in die Kamera blickend, heller Hintergrund
  • Alle deutschen Schulzeugnisse und Schulabschlüsse (Original und Kopie)
  • Nachweise zum Lebensunterhalt (im Original und Kopie)
    Wenn eine Unterhaltsverpflichtung durch eine dritte Person abgegeben werden soll, muss diese Folgendes vorlegen:

    • Arbeitnehmer: Arbeitsvertrag, aktuelle Bescheinigung des Arbeitgebers über ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis (nicht älter als 14 Tage), die letzten sechs Gehaltsabrechnungen
    • Selbstständige: vom Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Steuerbevollmächtigten ausgefüllter Prüfungsbericht zusammen mit den darin genannten Unterlagen, wie z.B. Handelsregisterauszug (s. bei Formulare)
    • Mietvertrag oder Nachweis über Wohneigentum
    • Pass oder Personalausweis

    Wenn der Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln gesichert werden soll, muss Folgendes vorgelegt werden:

    • Nachweise über eine beabsichtigte Erwerbstätigkeit, mit Angabe des daraus erwarteten Einkommens
    • ein Mietvertrag oder ein Nachweis über Wohneigentum sowie
    • eine Krankenversicherung
  • Formular Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels (ausgefüllt)
    verfügbar in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Türkisch, Serbo-kroatisch, Spanisch, Portugiesisch und Russisch
  • Nachweis über den Hauptwohnsitz in Berlin
    • Bescheinigung über die Anmeldung der Wohnung (Meldebestätigung) oder
    • Mietvertrag und Einzugsbestätigung des Vermieters
    Mehr zum Thema im Abschnitt „Weiterführende Links“

Gebühren

Ab dem 01.09.2017:
  • 100,00 Euro für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis
  • Türkische Staatsangehörige zahlen maximal 28,80 Euro.

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

Am besten ist eine Vorsprache 4 bis 6 Wochen bevor das Visum oder die bisherige Aufenthaltserlaubnis abläuft.
In der Regel wird die Aufenthaltserlaubnis bei Vorsprache als Etikett in den Pass eingeklebt.
Elektronische Aufenthaltstitel können zurzeit nur in Ausnahmefällen ausgestellt werden.