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Beratung für sehbehinderte Menschen am Standort Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, Krebs und AIDS

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Öffnungszeiten

Montag
nach Terminvereinbarung
Dienstag
09:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch
nach Terminvereinbarung
Donnerstag
nach Terminvereinbarung
Freitag
09:00 bis 12:00 Uhr

Hinweise zur Anschrift des Standorts

Die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, Krebs und AIDS finden Sie in Haus 4 (vom Haupteingang des Geländes in der Teichstraße kommend auf der rechten Seite). Bitte wenden Sie sich an die Anmeldung im 1. Obergeschoss in Zimmer 113.

Zahlungsmöglichkeiten

Eine Bezahlung ist vor Ort nicht möglich.

Beratung für sehbehinderte Menschen

Die Beratung soll dabei helfen, die behinderungsbedingten Schwierigkeiten beim Finden von Hilfsmitteln oder Hilfen zur Kompensation der Behinderung auszugleichen. Falls erforderlich erfolgt eine aktuelle Erhebung der Sehfunktionen, um eine Einschätzung zu bestehenden sozialrechtlichen Ansprüche geben zu können. Das bestehende Krankheitsbild wird ggf. erklärt und in seiner Bedeutung für das Sehen besprochen.
Bei Säuglingen und Kleinkindern erfolgt eine Einschätzung zur Gefahr einer Entwicklungsbeeinträchtigung durch geringes Sehvermögen. Falls notwendig, wird der Kontakt zu fördernden Einrichtungen vermittelt. Es werden Hinweise für eine spezielle Betreuung in Kita und Schule gegeben.
Es werden mögliche hilfreiche optisch oder elektronisch vergrößernde Sehhilfen sowie Alltagshilfsmittel aus einem umfangreichen Pool erprobt und schriftlich empfohlen.
Auch für eine sehbehindertengerechte Arbeitsplatzausstattung werden Hilfsmittel ausgewählt und eine schriftliche Empfehlung gefertigt.
Wir beraten zu beruflichen Perspektiven, Umschulungen und Wiedereingliederungen.
Es erfolgt eine Beratung zur Beantragung von möglichen Leistungen und deren üblichen Kostenträgern.
Sozialrechtliche Ansprüche, u.a. bezüglich des Landespflegegeldes wegen hochgradiger Sehbehinderung oder Blindheit, werden erklärt. Erforderliche Anträge werden aufgenommen.

Voraussetzungen

  • Vorliegende oder drohende Sehbehinderung sowie hochgradiger Verdacht
    Diagnose über eine Sehbehinderung muß bereits vorliegen
  • Terminvereinbarung
    Terminvergabe nur nach telefonischer Rücksprache

Erforderliche Unterlagen

  • Kurzbefund vom Augenarzt oder einer Augenklinik
  • Schwerbehindertenausweis (wenn bereits vorhanden)
  • derzeit genutzte Sehhilfen (Brillen, Lupen o.ä.)

Gebühren

gebührenfrei

Rechtsgrundlagen

  • Gesundheitsdienstgesetz (GDG)

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

1/2 - 2 Stunden

Hinweise zur Zuständigkeit

Die Dienstleistung kann nur beim Gesundheitsamt Mitte in Anspruch genommen werden.