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Impfung - Erlaubnis - Gelbfieberimpfstellenerlaubnis

Zur Prophylaxe des Gelbfiebers steht ein hoch immunogener Lebendimpfstoff zur Verfügung.
Um Komplikationen nach einer Impfung zu vermeiden, sind die berechtigten Personen zur Durchführung einer Gelbfieberimpfung von den zuständigen Gesundheitsbehörden gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften zu benennen.

Diese Benennung erfolgt in einem antrags- und gebührenpflichtigen Erlaubnisverfahren.

Der Antrag ist formlos schriftlich einzureichen, ab Antragstellung liegt eine Gebührenpflicht vor, welche NICHT abhängig von der tatsächlichen Erteilung ist.

Die Erlaubnis ist personengebunden und nur für das Land Berlin gültig.

Voraussetzungen

  • Weiterbildungen in Tropenmedizin
    Zusätzlich haben sie sich zur Einhaltung bestimmter Standards zu verpflichten. Hierzu zählen zum Beispiel Informations- und Weiterbildungspflichten, Pflichten im Umgang mit dem Impfstoff, Dokumentationspflichten.
  • Approbation
    Künftige Erlaubnisinhaber müssen Ihre Approbation als zugelassener Arzt, Weiterbildungen im Bereich Tropenmedizin, geeignete Praxisräume und Vertreter mit gleicher Eignung (ebenfalls Erlaubnisinhaber) nachweisen.

Erforderliche Unterlagen

  • Nachweise über Weiterbildungen in Tropenmedizin
  • Approbation

Gebühren

279,00 Euro

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

Nach Abgabe der vollständigen Unterlagen UND Eingang der zu entrichtenden Gebühr ist mit einer Bearbeitungsdauer von ca. 1-2 Wochen zu rechnen.

Der Beginn der Impftätigkeit kann erst nach Erlaubniserteilung und nachdem ein Impfsiegelabdruck vom Antragsteller an die Behörde übersandt wurde erfolgen.

Dieses vom Antragsteller selbst zu beschaffende Siegel muss die im Zulassungsbescheid näher erläuterten Voraussetzungen erfüllen.

Zuständige Behörden

Der Erlaubnisvorgang wird in Berlin von der für Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung – hier Abteilung I im Referat E: Öffentlicher Gesundheitsdienst, Prävention und Gesundheitsförderung, Infektionsschutz, Umwelthygiene, Arzneimittelwesen und Medizinproduktesicherheit, bearbeitet.

Die Ansprechpartnerin ist unter der Telefonnummer 9028-2883 bzw. per Fax 9028-1555 oder über die E-Mail-Adresse heike.oxenham@sengs.berlin.de erreichbar.

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung