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Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls am Standort Standesamt Marzahn-Hellersdorf

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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

(vom 04.11.2020)

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist eine persönliche Vorsprache im Standesamt nur mit einem Termin möglich. Sollten Sie spontan erscheinen, kann Ihr Anliegen leider nicht bearbeitet werden.

  • Terminvereinbarung und Nachfragen
Sie erreichen das Standesamt zur telefonischen Terminvereinbarung oder für Nachfragen unter der Telefonnummer (030) 90293-2177 wie folgt:
Montag und Dienstag: 9:00 bis 11:30 Uhr
Donnerstag: 15:00 bis 17:00 Uhr

  • Geburtsurkunden - Erstbeurkundung
Die Zusendung von Geburtsurkunden für die Erstbeurkundung Neugeborener erfolgt ausschließlich auf dem Postweg. Gegebenenfalls erforderliche Rücksprachen zur Bearbeitung, z.B. Nachreichung notwendiger Unterlagen, erfolgen ausschließlich telefonisch oder per Post.

  • Anträge und Unterlagen
Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen – soweit möglich – den Postweg. Zusätzlich können Sie Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr im Wartebereich des Bürgeramtes Helle Mitte Anträge und Unterlagen für das Standesamt in den dafür vorgesehenen Briefkasten einwerfen. Die Bearbeitung erfolgt schriftlich.

  • Eheschließungen
Eheschließungen finden wegen der andauernden Pandemie weiterhin nur mit einem Minimum an Personen statt.

Ab Montag, den 9. November 2020, dürfen bei Eheschließungen neben dem Brautpaar maximal 3 weitere Personen anwesend sein.

  • Sonstige Nachfragen
Sonstige Nachfragen können Sie auch per E-Mail an das Standesamt unter standesamt@ba-mh.berlin.de richten.

Öffnungszeiten

Montag
08:00 - 12:00 Uhr
12:00 - 12:30 Uhr (nur für Bestatter)
Dienstag
08:00 - 12:00 Uhr
12:00 - 12:30 Uhr (nur für Bestatter)
Donnerstag
10:30 - 12:00 Uhr (nur für die Erstbeurkundung von Geburten)
12:00 - 12:30 Uhr (nur für Bestatter)
14:00 - 18:00 Uhr

Zahlungsmöglichkeiten

Girocard
Am Standort kann nur mit girocard (mit PIN) bezahlt werden.

Sterbefall im Ausland - Beratung und Nachbeurkundung eines Sterbefalls

Ein Sterbefall ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person besaß die deutsche Staatsangehörigkeit. Es ist möglich, diesen Sterbefall nachträglich in ein deutsches Sterberegister eintragen zu lassen.
Eine Pflicht hierzu besteht nicht. Grundsätzlich werden ordnungsgemäß ausgestellte Sterbeurkunden aus dem Ausland in Deutschland anerkannt.
Der Eintrag in das deutsche Sterberegister kann jedoch von Vorteil sein. Berechtigte Personen können dann jederzeit vom Standesamt eine deutsche Sterbeurkunde erhalten.

Voraussetzungen

  • a) Die verstorbene Person hat in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte.
  • b) Die verstorbene Person hat nicht in Deutschland gewohnt:
    Zuständig ist das Standesamt, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat.
  • c) Weder a) noch b) trifft zu:
    Zuständig ist das Standesamt I in Berlin
    http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/
  • Der Tod ist im Ausland eingetreten und die verstorbene Person
    • besaß die deutsche Staatsangehörigkeit
    • war asylberechtigt
    • war anerkannter ausländischer Flüchtling
    • war staatenlos
  • Antragsberechtigt sind bei einem Sterbefall
    • die Eltern
    • die Kinder
    • die Ehefrau / der Ehemann
    • die Lebenspartnerin / der Lebenspartner
    • sowie jede andere Person, die ein rechtliches Interesse an der Beurkundung hat.

Erforderliche Unterlagen

  • In jedem Fall im Original:
    • Personalausweis oder Reisepass der Antragstellerin / des Antragstellers
    • Ausländische Sterbeurkunde der verstorbenen Person
    • Geburtsurkunde der verstorbenen Person
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person verheiratet, geschieden oder verwitwet war:
    • Eheurkunde / Heiratsurkunde oder aktuelle Abschrift des Eheregisters
    • rechtskräftiges Scheidungsurteil
    • Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebte, diese durch Beschluss aufgehoben oder durch Tod aufgelöst war:
    • Lebenspartnerschaftsurkunde oder aktuelle Abschrift des Lebenspartnerschaftsregisters
    • rechtskräftiger Aufhebungsbeschluss
    • Sterbeurkunde des Lebenspartners
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person eingebürgert wurde:
    • Einbürgerungsurkunde oder Staatsangehörigkeitsausweis
  • Zusätzlich, als Nachweis des berechtigten Interesses:
    • Zum Beispiel Erbschein oder Grundbuchauszug
  • Weitere Hinweise:
    Ausländische Urkunden müssen durch eine in Deutschland beeidigte Dolmetscherin oder einen in Deutschland beeidigten Dolmetscher übersetzt werden.
    Für verschiedene Länder ist eine Überbeglaubigung (Apostille oder Legalisation) erforderlich. (http://www.justiz-dolmetscher.de)
    Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Weitere Unterlagen können erforderlich sein. Wir helfen Ihnen gerne weiter (per Telefon, Email oder Fax).
  • Hier geht es zur Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank

Gebühren

  • Antrag auf Nachbeurkundung: 40,00 Euro
  • Antrag auf Nachbeurkundung unter Berücksichtigung ausländischen Rechts: 80,00 Euro
  • Sterbeurkunde deutsch: 12,00 Euro
  • Sterbeurkunde mehrsprachig / international: 12,00 Euro
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister: 12,00 Euro
  • Jede weitere Urkunde derselben Art bei gleichzeitiger Ausstellung: 6,00 Euro

Hinweise zur Zuständigkeit

Zuständig ist das Standesamt des Bezirkes, in dem die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes ihren Wohnsitz hatte. Hatte die verstorbene Person nicht in Deutschland gelebt, ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk die antragsberechtigte Person ihren Wohnsitz hat. Gibt es keinen Wohnsitz in Deutschland, ist das Standesamt I in Berlin zuständig.
http://service.berlin.de/dienstleistung/326165/standort/311322/