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Sterbeurkunde - Erstbeurkundung (Anzeige) am Standort Standesamt Marzahn-Hellersdorf

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Aktuelle Hinweise zu diesem Standort

Informationen zu aktuellen Einschränkungen im Standesamt – zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus

Von der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Vermeidung einer schnellen Ausbreitung des Corona-Virus sind leider auch die Mitarbeitenden im Amt für Bürgerdienste betroffen. Derzeit gilt, persönliche Kontaktsituationen so zu gestalten, dass sie beiderseits zu keiner gesundheitlichen Gefährdung führen. Die unterschiedlichen räumlichen Bedingungen in den einzelnen Ämtern lassen dies leider nicht flächendeckend zu.

Beide Aspekte bedingen temporäre oder aber dauerhafte Reduzierungen der persönlichen Vorsprachemöglichkeiten im Amt für Bürgerdienste. Das Dienstleistungsangebot wird, wenn auch reduziert, in allen Ämtern aufrechterhalten!

Notfälle werden nach vorheriger telefonischer Absprache bearbeitet.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, sich über die Öffnungszeiten auf den Internetseiten zu informieren und die bekannt gegebenen Telefonnummern zur Klärung einer Notsituation zu nutzen. Notsituation in diesem Sinne ist eine individuelle Situation, die per Telefon oder per E-Mail im direkten Kontakt zu klären ist, um einen erforderlichen Vorsprachetermin in den Ämtern zu erhalten.

Für das Standesamt Marzahn-Hellersdorf gilt bis vorerst zum 17. April 2020 folgendes:

Bis auf die Sprechstunde des Sterberegisters entfallen ab Dienstag, 17. März 2020, im Standesamt alle öffentlichen Sprechstunden. Bisher vereinbarte Termine werden ggf. storniert. Rückfragen können Bürgerinnen und Bürger an standesamt@ba-mh.berlin.de richten.
Eine Notfallsprechstunde wird nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 030 – 90293 2171 aufrechterhalten.

Die Zusendung von Geburtsurkunden für die Erstbeurkundung Neugeborener erfolgt ausschließlich auf dem Postweg. Gegebenenfalls erforderliche Rücksprachen zur Bearbeitung, z.B. Nachreichung notwendiger Unterlagen, erfolgen ausschließlich telefonisch oder per Post.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen den Postweg. Zusätzlich können Sie Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Wartebereich des Bürgeramtes Helle Mitte Anträge und Unterlagen für das Standesamt in den dafür vorgesehenen Briefkasten einwerfen. Die Bearbeitung erfolgt schriftlich.

Eheschließungen finden weiterhin statt, werden allerdings auf ein Minimum von maximal drei Personen (Brautpaar, ein Fotograf) reduziert. Die Brautpaare werden hierüber gesondert telefonisch informiert.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Anliegen vorrangig schriftlich zu erledigen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Öffnungszeiten

Montag
08:00 - 12:00 Uhr
12:00 - 12:30 Uhr (nur für Bestatter)
Dienstag
08:00 - 12:00 Uhr
12:00 - 12:30 Uhr (nur für Bestatter)
Donnerstag
10:30 - 12:00 Uhr (nur für die Erstbeurkundung von Geburten)
12:00 - 12:30 Uhr (nur für Bestatter)
14:00 - 18:00 Uhr

Zahlungsmöglichkeiten

Girocard
Am Standort kann nur mit girocard (mit PIN) bezahlt werden.

Sterbeurkunde - Erstbeurkundung (Anzeige)

Ein Sterbefall ist eingetreten. Dieser muss beim Standesamt angezeigt werden, in dessen Bezirk die Person verstorben ist. Dort wird der Sterbefall dann beurkundet und Sterbeurkunden werden ausgestellt. Mit der Erledigung all dieser Formalitäten können Sie auch ein Bestattungsunternehmen beauftragen.

Voraussetzungen

  • Beurkundet wird der Sterbefall beim Standesamt des Bezirks, in dem die Person verstorben ist.
  • Der Tod muss innerhalb von drei Werktagen angezeigt werden.
  • Der Tod kann angezeigt werden durch:
    • Einrichtungen (zum Beispiel Krankenhäuser, Pflege- oder Seniorenheime)
    • Bestattungsunternehmen
    • Angehörige oder Personen, die bei Eintritt des Todes anwesend waren
    • Polizei, bei ungewisser oder nicht natürlicher Todesursache

Erforderliche Unterlagen

  • in jedem Fall (Original)
    • Leichenschauschein
    • Geburtsurkunde
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person verheiratet, geschieden oder verwitwet war:
    • Eheurkunde / Heiratsurkunde oder aktuelle Abschrift des Eheregisters
    • rechtskräftiges Scheidungsurteil
    • Sterbeurkunde
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebte, diese durch Beschluss aufgehoben oder durch Tod aufgelöst war:
    • Lebenspartnerschaftsurkunde oder aktuelle Abschrift des Lebenspartnerschaftsregisters
    • rechtskräftiger Aufhebungsbeschluss
    • Sterbeurkunde
  • Zusätzlich, wenn die verstorbene Person minderjährige Kinder hinterlässt:
    • Geburtsurkunde der Kinder
  • Weitere Infos zu benötigten Unterlagen
    Ausländische Urkunden müssen durch eine in Deutschland beeidigte Dolmetscherin oder einen in Deutschland beeidigten Dolmetscher übersetzt werden.
    Für verschiedene Länder ist eine Überbeglaubigung (Apostille oder Legalisation) erforderlich.
  • http://www.justiz-dolmetscher.de
  • Hinweis:
    Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Weitere Unterlagen können erforderlich sein. War die verstorbene Person ausländischer Herkunft ist eine Beratung empfehlenswert.
    Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter (per Telefon, E-Mail oder Fax).

Gebühren

Sterbeurkunde: 12,00 Euro
Beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister: 12,00 Euro
internationale Sterbeurkunde: 12,00 Euro
jede weitere Urkunde derselben Art bei gleichzeitiger Ausstellung 6,00 Euro

Hinweise zur Zuständigkeit

Der Tod einer Person muss in dem Standesamt des Sterbeortes / Sterbebezirks angezeigt werden, in dem diese verstorben ist. Der letzte Wohnsitz der verstorbenen Person ist dabei nicht entscheidend.